Autismus

 Autistische Erkrankungen nehmen in post-industriellen Ländern exponentiell zu, sodass die Diagnose-Zunahme je Jahr (Inzidenz) der Autismus Spektrum Störung (ASS) nicht mehr auf eine erhöhte Sensibilität und offenere Diagnose-Kriterien zurückzuführen sind. 

 

Vielmehr ist es sehr wahrscheinlich, dass eine erblich-bedingte Störung der Mitochondrien und De-Toxifikierungsfähigkeiten (MTHFR-Gen) zusammen mit Entzündungsprozessen v. a. im Gehirn (Neuro-Inflammation) durch Erregerkontakt und Toxinen (Giftstoffe, v.a. Aluminiumsalze) in Impfungen und natürlich als Ursache zu sehen sind. Kurz: Genetik + Umweltfaktor = Autismus.

 

Bei autistischen Erkrankungen sind nicht nur Entzündungsprozesse im Gehirn nachweisbar. Die Optimierung der Gut-Brain-Axis (Darm-Gehirn-Achse) ist bei ASS extrem wichtig. V. a. häufige antibiotische Behandlungen sind nicht ideal. Eine mikrobiologische Therapie, Diäten (Elimination von Gluten, Casein, Soja) und z.B. eine ketogene Ernährung helfen Menschen mit ASS. Die Gut and Psychology - Diät (GAPS) von Dr. Natasha Campbell-McBride scheint deutlich effektiv bei vielen Erkrankungen zu sein. Die wissenschaftliche Abdeckung von Ernährung ist nicht optimal. Arzneimittel generieren Umsatz und helfen bei der Drittmittel-Akquirierung für Studien, sodass bei bestimmten Therapien die Erfahrung von z. B. Eltern als Informationsquelle genutzt werden muss.  Basis-Supplementtierungen mit Vitamin D und B12 haben auch positive Effekte - nicht nur bei Kindern mit ASS.

 

Nahrungsergänzungen durch L-Carnitin und Coenzym Q10 weisen auf eine mitochondriale Störung hin bei Autismus.

 

Dieses Buch in englischer Sprache ist zu empfehlen. 

"Healing and Preventing Autism: A Complete Guide" von Jenny McCarthy und Dr. Jerry Kartzinel.

 

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Wir können zwar Kinder mit einer autistischen Störung erkennen, führen jedoch keine Diagnostik durch, sodass sowohl in Bezug auf Diagnostik und Behandlung eine Weiterbetreung in einer Amulanz für Autismus dringend angeraten ist.

 

Es sollte bedacht werden, dass es durchschnittlich 17 Jahre braucht bis medizinische Forschungserkenntnisse in mediznische Behandlungen übergehen. D. h. Ambulanzen hängen durchschnittlich 17 Jahre der aktuellen Forschung hinter her und Patienten profitieren nicht von aktuellen Erkenntnissen.

 

Studien:

Janet K. Kern, David A. Geier, Lisa K. Sykes, Mark R. Geier, Relevance of Neuroinflammation and Encephalitis in Autism“

 

Hongen Wei, Hua Zou, Ashfaq M Sheikh, Mazhar Malik, Carl Dobkin, W Ted Brown , Xiaohong Li, „IL-6 is increased in the cerebellum of autistic brain and alters neural cell adhesion, migration and synaptic formation“

 

Giulivi, et al., "Mitochondrial Dysfunction in Autism.“

 

Pu D, Shen Y, Wu J., „Association between MTHFR gene polymorphisms and the risk of autism spectrum disorders: a meta-analysis.“

 

Geier DA, et al., "A prospective double-blind, randomized clinical trial of levocarnitine to treat autism spectrum disorders"

 

Gvozdjáková A, et al., "Ubiquinol improves symptoms in children with autism"

 

Matthew, Mold; Dorcas, Umar; Andrew, King; Christopher, Exley; „Aluminium in brain tissue in autism“

 

Eleonora Napoli, Nadia Dueñas,Potential therapeutic use of the ketogenic diet in autism spectrum disorders“

 

Anna Piwowarczyk, Andrea ; Horvath, Jan; Łukasik, Ewa; Pisula, Hania Szajewska;„Gluten- and casein-free diet and autism spectrum disorders in children: a systematic review“

 

Morris, Zoë Slote et al. “The answer is 17 years, what is the question: understanding time lags in translational research”

  

Kontakt

Dr. med. André Braun

Facharzt für Kinder- und Jugendmedizin
Holzhäuserstr. 81
04299 Leipzig

 

Termine: online

 

Telefon:   0341/8622700
FAX:   0341/86321944
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